Monats-Archiv: Mai 2011

Terramag GmbH mit Baulandentwicklung in Stockstadt beauftragt

Bürgermeister und Terramag-Geschäftsführer unterzeichnen Vertrag zur Entwicklung des Areals „Am engen Weg“ / Acht Bauplätze für Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften / Terramag übernimmt Entwicklung treuhänderisch für die Stadt

Hanau/Stockstadt, 6. November 2009 – Die Gemeinde Stockstadt am Rhein wird größer: Im Baugebiet „Am engen Weg“ kann jetzt mit der Erschließung des Baulands begonnen werden. Einen entsprechenden Vertrag haben Bürgermeister Thomas Raschel und Ralf Trollmann, Geschäftsführer der Terramag GmbH, abgeschlossen. Das Hanauer Unternehmen Terramag wird das erforderliche Baurecht schaffen, Verhandlungen mit der Alteigentümergemeinschaft führen, das ausgewiesene Bauland erschließen und in der Folge auch vermarkten.

Im südlichen Rhein-Main-Gebiet gelegen, ist Stockstadt eine ausgesprochene Zuzugsgemeinde mit einer wachsenden Einwohnerzahl. Bereits im September dieses Jahres hatten die Gemeindeausschüsse beschlossen, das Areal „Am engen Weg“ als Bauland zu entwickeln. Die Gemeinde hat nun offiziell die Terramag GmbH damit beauftragt, diese Baulandsentwicklung vorzunehmen. Das Hanauer Unternehmen blickt auf eine langjährige Expertise zurück und ist spezialisiert auf treuhänderische Baulandentwicklung. Bei der Vertragsunterzeichnung waren neben Bürgermeister Raschel und Terramag-Geschäftsführer Trollmann auch Bauamtsleiter Frank Vollmer sowie Werner Schäfer aus der Terramag-Projektsteuerung zugegen.

„Die Entwicklung dieses Baugebiets in Stockstadt ist eine Aufgabe, die wir sehr gern übernehmen“, freut sich Ralf Trollmann. Das Projektvolumen beläuft sich auf gut 800.000 Euro, erschlossen wird eine Gesamtfläche von rund einem Hektar. 4.000 Quadratmeter davon gehen zurück an die Alteigentümer, 5.500 Quadratmeter bleiben im Besitz der Stadt. Auf diesem städtischen Areal entstehen acht Bauplätze für Einfamilienhäuser oder Doppelhaushälften, die Bauplatzgröße liegt zwischen 530 und 820 Quadratmetern. Der Terramag obliegen alle Aufgaben der treuhänderischen Baulandentwicklung: die Bauleitplanung, die Bodenordnung, die Erschließung und letztendlich die Vermarktung der Bauplätze.

Pressekontakt:
BALL : COM Communications Company GmbH
Simone Lorbacher
Frankfurter Straße 20
63150 Heusenstamm
Tel.: 06104 6698-22
E-Mail:

Terragroup – eine starkes Trio: Die Terramag GmbH bildet zusammen mit der Wunschgrundstück GmbH und dem Vermessungsbüro Müller den Unternehmensverbund Terragroup, der alle Dienstleistungen rund um Vermessung, Erschließung und Vermarktung von Bauland erbringt. Von der ersten Flächenvermessung eines Baugebiets bis hin zu dessen Bewerbung beim Endkunden bietet die Hanauer Unternehmensgruppe Terragroup alles aus einer Hand. Teil des Angebotes ist zudem die Bewertung und Begutachtung von Immobilien.

Veröffentlicht in der Kategorie Wohngebiet Am Engen Weg | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Terramag erschließt neues Mörfelder Wohngebiet

Vom Mörfelder Bahnhof geht der Blick in Richtung des geplanten Wohngebiets „Am Walldorfer Weg“. Dort sollen nach Angaben der Entwicklungsgesellschaft Terramag voraussichtlich ab Frühjahr 2012 rund 150 Wohneinheiten entstehen. Foto: Cornelia Schlagau

Vom Mörfelder Bahnhof geht der Blick in Richtung des geplanten Wohngebiets „Am Walldorfer Weg“. Dort sollen nach Angaben der Entwicklungsgesellschaft Terramag voraussichtlich ab Frühjahr 2012 rund 150 Wohneinheiten entstehen. Foto: Cornelia Schlagau

Quelle: Echo-Online: http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/moerfelden-walldorf/Terramag-erschliesst-neues-Moerfelder-Wohngebiet;art1254,892587

Mörfelden-Walldorf. Die auf Stadtentwicklung und Bodenmanagement spezialisierte Terramag GmbH aus Hanau soll sich um das neue Baugebiet ,,Am Walldorfer Weg” in Mörfelden kümmern. Die Stadtverordnetenversammlung erteilte der Terramag in nichtöffentlicher Sitzung mehrheitlich den Auftrag, das Umlegungsverfahren und die Erschließung des Gebiets zu übernehmen. In der näheren Umgebung Mörfelden-Walldorfs hat Terramag unter anderem in Büttelborn für das Baugebiet ,,Am Grünen Weg” und die Erweiterung des Gewerbegebietes Darmstädter Straße Süd verantwortlich gezeichnet.

In Mörfelden geht es einschließlich der Buswendeschleife nahe dem Mörfelder Bahnhof um eine Fläche von 5,6 Hektar. Das Gebiet liegt zwischen dem Tizianplatz und der Bertha-von-Suttner-Schule.

Terramag-Gesellschafter Thomas Müller spricht von einer Netto-Baulandfläche von rund 30 000 Quadratmetern. Bis Ende dieses Jahres solle das Umlegungsverfahren abgeschlossen sein, parallel dazu werde die Erschließung geplant. Mit dem Bau der Erschließungsanlagen wie Straßen und Kanäle werde voraussichtlich im Frühjahr oder Frühsommer 2011 begonnen. ,,Ich gehe davon aus, dass ab dem Frühjahr 2012 gebaut werden kann”, sagte Müller dem ECHO. Er rechnet damit, dass ,,Am Walldorfer Weg” etwa 150 Wohneinheiten entstehen werden. mzh

Veröffentlicht in der Kategorie Wohngebiet Am Walldorfer Weg | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Vertrag unterzeichnet

06. März 2010 | wig

,,Gemeines Löhchen”: Hanauer Terramag übernimmt die Erschließung und Vermarktung

ERFELDEN.

Das Wohnbaugebiet ,,Am gemeinen Löhchen” soll in zwei Abschnitten erweitert werden. Mit der Entwicklung und Erschließung hat die Riedstädter Verwaltung aufgrund eines im Februar gefassten Beschlusses des Stadtparlaments den Hanauer Baulandentwickler Terramag beauftragt, der für die Stadt auch in Crumstadt aktiv ist. Jetzt haben Bürgermeister Gerald Kummer, Erste Stadträtin Erika Zettel und Terramag-Geschäftsführer Ralf Trollmann den entsprechenden Vertrag unterzeichnet, so eine Pressemitteilung.

Der zweite, 2,5 Hektar große Baugebietsabschnitt schließt die Lücke zwischen dem teilweise schon bebauten ersten Teil des ,,Gemeinen Löhchens” und der vorhandenen Wohnbebauung an der Wolfskehler Straße. Waren dort nach dem Bebauungsplan von 2003 Reihenhausgrundstücke vorgesehen, sollen nun, angepasst an die Veränderungen der vergangenen Jahre auf dem Grundstücksmarkt , rund 40 Bauplätze mit einer Größe von 400 bis 500 Quadratmetern für Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen.

Bei der notwendigen Bebauungsplanänderung fungiert Terramag als Projektsteuerer und wird nach der Planänderung voraussichtlich noch in diesem Jahr mit den Erschließungsarbeiten beginnen, heißt es in der Mitteilung weiter. Dabei wird sich das Hanauer Unternehmen über das Immobilien-Internetportal wunschgrundstück.de auch um die Vermarktung der Grundstücke kümmern. Mitte 2011 soll mit der Bebauung begonnen werden können.

Im dritten, rund 4,6 Hektar großen Bauabschnitt, für den es noch keinen Bebauungsplan gibt, könnten weitere 90 bis 100 Bauplätze entstehen. Auch dort soll das Umlegungsverfahren von der Terramag betrieben werden, die hofft, 2011 mit den Erschließungsarbeiten und danach mit der Vermarktung beginnen zu können.

Veröffentlicht in der Kategorie Wohngebiet Im gemeinen Löhchen | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

„Wir wollen jetzt endlich loslegen“

Auf die Baugenehmigung für ihr „Traumhaus“, das sie in der Philipp-Völker-Straße im Neubaugebiet Blauer See in Königstädten bauen wollen, wartet Familie Ari. Foto: Jens Etzelsberger

Auf die Baugenehmigung für ihr „Traumhaus“, das sie in der Philipp-Völker-Straße im Neubaugebiet Blauer See in Königstädten bauen wollen, wartet Familie Ari. Foto: Jens Etzelsberger

Quellr: Rüsselsheimer Echo: http://www.echo-online.de/region/ruesselsheim/-bdquo-Wir-wollen-jetzt-endlich-loslegen-ldquo-;art1232,1811002,C

Geduldsprobe: Familie Ari wartet noch auf die Genehmigung des Bauantrages – Rohbau könnte vor Wintereinbruch stehen

Rund 300 Bauplätze stehen im Baugebiet Blauer See in Königstädten zur Verfügung, mindestens 1000 Menschen können neu angesiedelt werden. Den Traum von den eigenen vier Wänden werden sich dort auch Melanie (32) und Cem Ari (32) mit Töchterchen Liya (4) erfüllen. Bei diesem „Abenteuer Hausbau“ wird das ECHO die junge Familie von der Auswahl des Grundstücks bis zum Einzug in das Eigenheim begleiten und in lockerer Folge darüber berichten.

Anstrengende Wochen „mit Teilerfolgen und Rückschlägen“ liegen hinter Melanie und Cem Ari. Eigentlich wollte das junge Ehepaar schon Ende September mit dem Bau des Eigenheimes beginnen, aber der Bauantrag war noch nicht genehmigt. Gestern gab das Bauamt endlich grünes Licht. Bis Mitte nächster Woche soll die Genehmigung vorliegen. Dann könnte umgehend der Bagger anrollen. Cem Ari: „Wir wollen jetzt endlich loslegen“.
Ausgesprochen zufrieden ist das Paar mit dem Abschluss der Finanzierung. Bei fünf Banken hatten sie Angebote eingeholt, „letztendlich sind wir bei der Hausbank geblieben“, berichtet Cem Ari. Dass sie solange gezögert haben, hat sich gelohnt: Der Zinssatz ist in der Zwischenzeit um ein Prozent gesunken. „Die Bank ist uns sehr entgegen gekommen, aber ein bisschen gepokert war das schon, das hätte auch anders ausgehen können“, räumt Melanie Ari ein. Nach der Zusage folgten zwei bange Wochen Wartezeit, dann hatte der Kreditvertrag die drei Prüfungsinstanzen passiert. „Das hat Nerven gekostet, man macht sich so seine Gedanken, denn es hängt ja alles davon ab.“
Inzwischen ist auch der Grundstückskauf mit dem Eintrag ins Grundbuch endgültig besiegelt. Ein dickes Lob spricht Cem Ari der Stadtentwicklungsgesellschaft Terramag aus, die die Erschließung und Vermarktung der städtischen Grundstücke treuhänderisch abwickelt: „Die leisten eine super Arbeit.“
Etwas komplizierter gestaltete sich die Korrespondenz um die Genehmigung des Bauantrages, denn die Wünsche der jungen Hausbauer stimmen nicht so ganz mit den Festschreibungen im Bebauungsplan überein. Sie haben daher von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Abweichungsänträge zu stellen.
„In dem Satteldach haben wir einseitig eine eingeschnittene Terrasse geplant. Laut Vorgabe darf das Dach aber nur zu 40 Prozent offen sein, auf unseren Plänen ist es mehr“, erläutert Cem Ari. Zweiter Knackpunkt war der Abstand von der Garage zur Grundstücksgrenze. Für die Genehmigung der Abweichung um zwei Meter müsste der benachbarte Grundstücksbesitzer gefragt werden, aber das Grundstück ist noch nicht verkauft. „De facto ist die Stadt also der Besitzer und musste entscheiden.“ Cem Ari freut sich, dass es zu einer Einigung gekommen ist und attestiert den Mitarbeitern des Bauamtes viel Geduld und Entgegenkommen.
Dennoch hat er auch Kritik: Aus Sicht des Familienvaters hat die Stadt mit den Vorgaben „das Paket ziemlich eng geschnürt, das sind etwas altbackene Vorstellungen.“ Mehr innovativeres Bauen hätten sie sich gewünscht, ergänzt seine Frau und verweist auf die Neubaugebiete in Bauschheim und Trebur: „Dort gibt es eine Vielfalt an architektonisch ausgefallenen Bauten, auch mit mehr kubischen Formen.“
Das Ehepaar hat dennoch seinen Optimismus und die Begeisterung für den Eigenheimbau nicht eingebüßt: „Es gibt keine Probleme, die nicht lösbar wären, wir machen das Beste daraus und bauen immer noch unser Traumhaus.“
Von den drei Baufirmen, bei denen sich die beiden Angebote eingeholt hatten, hat eine Firma aus Mainz den Zuschlag erhalten. „Die stehen abrufbereit und könnten sofort anfangen.“ Sollte in den nächsten Tagen die Baugenehmigung erteilt werden, könnte bei einer Bauzeit von sechs bis sieben Wochen mit etwas Glück der Rohbau noch vor dem Wintereinbruch stehen, habe ihm die Firma versichert, so Ari. „Wir hoffen auf mildes Wetter bis Mitte Januar.“
Beim Innenausbau plant der Bauherr auch selbst Hand anzulegen, will dabei aber nicht übertreiben: „Ich lasse viel von Firmen machen.“ Für die kommenden Monate will sich das junge Paar einen Ratschlag zu Herzen nehmen, den sie am Rande von Verkaufsgesprächen bei der Baumesse in Wallau erhalten haben: „Es gibt nichts Schöneres, als ein eigenes Haus zu bauen. Man sollte die Zeit genießen, und sich nicht unter Druck setzen.“
Töchterchen Liya sieht das Ganze ohnehin gelassen und freut sich weiterhin vor allem darauf, „dass mir der Papa im Garten eine Schaukel baut.“

Veröffentlicht in der Kategorie Wohngebiet Blauer See | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Überblick über Baugebiete

23. Oktober 2009 | tau

66% Der Fläche sind bereits verkauft oder reserviert.
BÜTTELBORN. Die Schließung des Plus-Marktes im Zentrum Büttelborns sowie ein Sachstandsbericht zu Baugebieten in der Gemeinde sind Themen der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, die am Dienstag (27.) um 20 Uhr im Rathaus beginnt.

Die Firma Terramag hat eine Übersicht über die Projekte Baugebiet Grüner Weg, Gewerbegebiet II und Im Wasserlauf vorgelegt. Dieser ist zu entnehmen: Im Grünen Weg sind von 146 000 Quadratmetern Fläche 44 Prozent gemeindeeigen. Davon sind mittlerweile 66 Prozent verkauft oder reserviert (Stand Mitte Oktober). Insgesamt gibt es 281 Bauplätze. Von den gemeindeeigenen 118 seien 84 verkauft oder reserviert, noch frei 34. Bisher entstanden 11 859 152 Euro Kosten, denen 12 295 236 Euro an Einnahmen gegenüberstehen.

Das im Bau befindliche Gewerbegebiet II ist 197 000 Quadratmeter groß. Von der Fläche gehören 82 Prozent der Gemeinde, 22 Prozent davon sind verkauft/reserviert, so die Tabelle. Von den 19 Bauplätzen seien neun gemeindeeigen, sieben davon sind noch frei. Bisher entstanden Kosten in Höhe von rund 9,8 Millionen Euro, die bisherigen Einnahmen an dieser Stelle betragen rund 5,8 Millionen Euro.

Von den 24 gemeindeeigenen Bauplätzen im Wasserlauf sind 20 verkauft oder reserviert, teilt Terramag weiter mit. Das Baugebiet ist 8500 Quadratmeter groß. Bisherige Kosten: 698 042 Euro, bisherige Einnahmen: 1 025 760 Euro.

Veröffentlicht in der Kategorie Wohngebiet Am Grünen Weg | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Neues Wohngebiet am Anglerweg

Quelle: Gerauer Echo: http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/biebesheim/Neues-Wohngebiet-am-Anglerweg;art2228,1878676

Gemeindeparlament: Biebesheim beschließt Bebauungsplanentwurf für „Anglerweg III“ – Grüne lehnen als einzige ab
BIEBESHEIM.

Am südwestlichen Ortsrand, zwischen Anglerweg und Danziger Straße, soll ein 2,8 Hektar großes Neubaugebiet entstehen. Der Vorentwurf des Bebauungsplans „Anglerweg III“ ist im Ausschuss Bau, Umwelt und Soziales (BUS) vorgestellt worden. Er sieht Einzel- und Doppelhäuser sowie Hausgruppen vor. Wie Planer Jörn Adler erläuterte, soll sich die Bebauung harmonisch ans Wohngebiet „Anglerweg II“ anfügen.
Durch das Neubauareal solle eine vom Anglerweg bis zur Danziger Straße reichende Erschließungsstraße führen. Um den Verkehr abzubremsen, seien Verschwenkungen mit Grünanlagen geplant: „Es soll ja keine Rennstrecke entstehen.“ Mindestens 30 Prozent der Freiflächen seien mit standortgerechten Laubgehölzen zu bepflanzen. Adler wies darauf hin, dass in dem Gebiet das ehemalige Betriebsgelände einer Baufirma liegt, das einer Bodensanierung bedürfe. Denn eine umwelttechnische Untersuchung habe dort Altlasten festgestellt. Die Gemeindevertretung beschloss am Dienstagabend eine gemeindliche Bürgschaft von 2,5 Millionen Euro, mit der die Entwicklung des Neubaugebiets durch die Firma Terramag abgesichert wird. SPD, CDU und Freie Wähler (FWB) votierten dafür, die Grünen dagegen.

Ursula Hammann (Grüne) wies auf die demografische Entwicklung hin, die in den nächsten Jahrzehnten eine schrumpfende Bevölkerungszahl erwarten lasse. Diesem Weniger an Einwohnern stünde mit dem Neubaugebiet ein Mehr an Infrastruktur gegenüber. Zu bedenken sei außerdem der Flächenverbrauch: Statt weniger Flächen zu versiegeln, wie es nötig wäre, würden allerorten Neubaugebiete ausgewiesen.
Da sich die Biebesheimer Grünen aber im Klaren seien, mit ihrer Haltung zum „Anglerweg III“ in der Gemeindevertretung allein dazustehen, wollten sie wenigstens erreichen, dass das Projekt so ökologisch wie möglich gebaut werde. In einem von niemandem außer ihnen selbst gestützten Änderungsantrag forderten die Grünen eine auf die Nutzung von Solarenergie auszulegende Dachausrichtung. Auch die Verwertung und Versickerung von Niederschlagswasser sei vorzugeben. Und die Straßen sollten mit photokatalytischem Pflaster hergestellt werden, das die Stickoxid-Konzentration in der Luft reduziere.
Besonderen Wert legen die Grünen aber auf die Forderung, die Häuser im Passivhausstandard zu bauen. Hammann warb im Parlament für diese moderne Bauform, die den Energieverbrauch minimiere. Im Streben nach der Energiewende könnten so auch die Kommunen die Weichen stellen. Dazu sagte Hans-Georg Krings (SPD): „Ich finde es falsch, den Bürgern die Energiewende einfach überzustülpen.“ Solches Engagement müsse der Bauherr mit tragen. Krings stellte außerdem Hammanns Aussage in Frage, dass ein Passivhaus kaum teurer sei als ein herkömmliches Haus. Die Gemeinde, so der SPD-Politiker, müsse bezahlbares Bauen ermöglichen. Denn gerade wegen des demografischen Wandels müsse die Kommune ein Interesse daran haben, dass sich junge Familien in Biebesheim ansiedeln. Dies geschehe aber nicht, wenn schon der Hausbau eine unüberwindbare finanzielle Hürde darstelle.

Ursula Hammann entgegnete, die Baukosten für ein Passivhaus seien nachweisbar. Sie forderte Krings auf, seine Behauptung zu belegen. Ein simples „Das glauben wir nicht“ von der SPD sei nicht akzeptabel.
Für die CDU erklärte sich Thomas Krause zwar grundsätzlich einverstanden mit dem Passivhausstandard, „aber mich stört die Verpflichtung daran“. Man solle empfehlen, nicht befehlen. Zeige man Bauwilligen die Vorzüge der Passivhaus-Technologie auf, sei es sehr gut möglich, dass sie sich freiwillig dafür entschieden.
Mechthild Geier (Freie Wähler) nannte diese Möglichkeit, sich selbst entscheiden zu können, einen begrüßenswerten, demokratischen Prozess. Sie hält das Neubaugebiet für notwendig. Sie berichtete von einigen jungen Familien, die in Biebesheim keinen Bauplatz gefunden hätten: „Sie haben sich dann in Gernsheim niedergelassen.“
Ursula Hammann hält Freiwilligkeit für keine erfolgversprechende Option, dafür gebe es vielerorts Beispiele. Die Kommune müsse eine klare Richtung vorgeben. Isolde Willius (Grüne) zog den Vergleich zur Einführung des Sicherheitsgurts. „Wer den Gurt damals anlegte, tat das in der Regel nicht freiwillig, sondern weil er’s musste.“

Veröffentlicht in der Kategorie Wohngebiet Anglerweg III | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

…und Geld gab es auch

Es wurde nicht nur gefeiert bei der Eröffnung des Riedstädter Baugebietes “Im Sand” in Crumstadt, Geschäftsführer Ralf Trollmann und Projektleiter Werner Schäfer durften dem neuen Bürgermeister Amend auch einen kleinen Check als Dank für die Beauftragung (auch weiterer Projekte in Riedstadt) und die sehr gute Zusammenarbeit überreichen.
Nach Angaben des Bürgermeisters sollen die Mittel für Spielgeräte auf dem Kinderspielplatz eingesetzt werde.

Veröffentlicht in der Kategorie Wohngebiet Im Sand | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Platz für 140 neue Häuser

Es darf gebaut werden: Am Samstag ist das Neubaugebiet Im Sand in Crumstadt freigegeben worden. Mit dabei bei waren (von links) Terramag-Geschäftsführer Ralf Trollmann, Projektleiter Werner Schäfer, Erste Stadträtin Erika Zettel, Fachbereichsleiter Bauen Hans Domes, Horst Feidner von der Kreissparkasse Groß-Gerau und Bürgermeister Werner Amend. Foto: Robert Heiler

Es darf gebaut werden: Am Samstag ist das Neubaugebiet Im Sand in Crumstadt freigegeben worden. Mit dabei bei waren (von links) Terramag-Geschäftsführer Ralf Trollmann, Projektleiter Werner Schäfer, Erste Stadträtin Erika Zettel, Fachbereichsleiter Bauen Hans Domes, Horst Feidner von der Kreissparkasse Groß-Gerau und Bürgermeister Werner Amend. Foto: Robert Heiler

QUELLE: echo-online (http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/riedstadt/Platz-fuer-140-neue-Haeuser;art1259,1887734)

Bauen: In Crumstadt das neue zehn Hektar große Wohnbaugebiet „Im Sand“ offiziell freigegeben – Straßen werden erst dann fertiggestellt, wenn die Gebäude weitgehend stehen

CRUMSTADT.
Auf gute Nachbarschaft konnte der eine oder andere anstoßen, auf den Baubeginn für das Eigenheim oder darauf, dass Staub und Lärm durch den Straßenbau erst einmal vorüber waren. Wer am Samstagvormittag an der Feier zur Freigabe des Neubaugebiets Im Sand teilnahm, hatte einen Grund zur Freude.
Projektleiter Werner Schäfer berichtete über die Fortschritte bei den Erschließungsarbeiten der am Ortsrand gelegenen 140 Baugrundstücke. Seine Firma, die Terramag GmbH in Hanau, ist mit Planung und Ausführung der Ver- und Entsorgung und des Straßenbaus samt Genehmigungsverfahren sowie der Vermarktung der erschlossenen Grundstücke betraut. Ab 1. Juni kann jeder künftige Eigenheimbesitzer mit dem Bau beginnen.
35 000 Kubikmeter Auffüllmaterial wurde in den Straßen eingebaut – mit der Menge könnte man fast sechs Hallenbäder füllen. Außerdem wurden nach Terramag-Angaben 2,5 Kilometer Kanal, 3,6 Kilometer Entwässerungsrinnen und 4,3 Kilometer Tiefborde verlegt sowie 150 Kanalanschluss-Schächte gesetzt.
Seit September 2010 waren die Arbeiten im Gang. Jessica und Richard Friedrich machten als Anwohner einiges mit. Doch trotz des Lärms – Richard Friedrich hat Nachtschicht – gefällt ihnen das Projekt. „Durch das neue Baugebiet wird es schöner sein als vorher“, hoffen sie und beklagen den alten Zustand mit Schmutz und Müll.
Insgesamt ist das Baugebiet zehn Hektar groß, davon sind 7,1 Hektar als für den Wohnbau ausgewiesen. Der Rest ist für Grünflächen und Verkehrswege. Letztere werden erst in drei bis vier Jahren als verkehrsberuhigte Zone mit Verbundpflaster endgültig fertig gestellt, wenn die Bauarbeiten auf den meisten Grundstücken abgeschlossen sind, erklärte Schäfer. Ein Scheck der Firma Terramag, überreicht von Geschäftsführer Ralf Trollmann, soll für die Möblierung des neuen Spielplatzes verwendet werden. Bürgermeister Werner Amend freute sich, dass endlich wieder ein Neubaugebiet in Crumstadt ausgewiesen wird, wünschte allen Bauherren viel Erfolg.
Frank Metzler und Sonja Niel, schon seit sieben Jahren Crumstädter, haben ganz konkrete Pläne: „Das Fertighaus kommt Ende Juli, spätestens am 1.November ziehen wir ein“, freut sich Frank Metzler und fügt hinzu: „Von allen Ortsteilen sind die Crumstädter die nettesten, sie feiern gern und sind locker.“ Das waren für das Paar Gründe genug, ihrem jetzigen Wohnort treu zu bleiben, außerdem schätzen sie die gute Infrastruktur.
Desislava und Andreas Breitenstein mit Julia (15 Monate) hatten sich 2010 ihr Wunschgrundstück gekauft. Das nahegelegene Naturschutzgebiet und die gute Verbindung zum Arbeitsplatz in Frankfurt gaben für sie den Ausschlag, ihren Wohnort Obertshausen bei Hanau gegen das Ried einzutauschen.
Auch Gerwin und Anita Isecke gehören zu den künftigen Eigenheimbesitzern. Noch wohnen sie in Hahn bei Pfungstadt, wollen nicht so weit von ihrer Familie wegziehen und schätzen die gute Verkehrsanbindung und Infrastruktur des Ortes. „In zehn Wochen soll es losgehen“, berichteten sie. Auch wenn Weihnachten vermutlich noch nicht im eigenen Haus gefeiert wird, Ostereier können Samuel (fünf Jahre) und Leticia (zehn Monate) wahrscheinlich schon im eigenen Garten suchen.

Veröffentlicht in der Kategorie Wohngebiet Im Sand | Verschlagwortet mit , , , , | 3 Kommentare

“TrendStudie 2011 – Immobilien-Dienstleistungen”

Das Center for Real Estate Studies (CRES) der DIA führt erstmalig in diesem Jahr die Trendstudie 21 – Immobilien-Dienstleistungen durch. Mit Hilfe der Trendstudie sollen die Strömungen und Entwicklungen identifiziert werden, die die Immobilienwirtschaft in den nächsten Jahren prägen werden. Unternehmen in der Immobilienbranche soll es dadurch erleichtert werden, sich auf die kommenden Herausforderungen einzustellen und schneller darauf reagieren zu können.

Damit die Studie jedoch ihre volle Wirkung entfalten kann, ist es notwendig, dass eine möglichst große Anzahl an Personen daran teilnimmt. Aus diesem Grund würden wir uns sehr darüber freuen, wenn Sie ein paar Minuten für die Mitarbeit aufwenden können.

Verlosung eines Apple iPad:
Um Ihnen einen besonderen Anreiz für Ihre Teilnahme an der Trendstudie zu bieten, verlost das Center for Real Estate Studies (CRES) unter allen Umfrageteilnehmern ein Apple iPad.

Hier geht es zum Fragebogen: https://www.surveymonkey.com/s/Trendstudie

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Michael Lister
Lehrstuhl für Real Estate
CRES – Center for Real Estate Studies an der Steinbeis Hochschule Berlin

Nähere Informationen zum CRES und der Deutschen Immobilien-Akademie finden Sie auf den Internetseiten:
http://www.dia.de
http://www.steinbeis-cres.de

Veröffentlicht in der Kategorie Allgemein, Immobilien, Makler | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 3 Kommentare

Michael Jordan empfiehlt wunschgrundstück.de

“…gestern habe ich mich bei Ihnen registriert und unsere Immobilien via Immotool exportiert. Ich möchte Ihnen einmal ein großes Lob für Ihr Portal aussprechen. Es hat alles sehr gut und auch einfach und problemlos funktioniert. Man merkt, dass hier Profis am Werk sind. Der Aufbau, das Design und auch der Backoffice gefallen mir sehr gut. Auch die Bestätigungsmail für den Export fand ich überraschend angenehm…”

Michael Jordan, Immobilienberater, http://immo.jordan-und-partner.de

Veröffentlicht in der Kategorie Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar