Kategorie-Archiv: Wohngebiet Im Sand

…und Geld gab es auch

Es wurde nicht nur gefeiert bei der Eröffnung des Riedstädter Baugebietes “Im Sand” in Crumstadt, Geschäftsführer Ralf Trollmann und Projektleiter Werner Schäfer durften dem neuen Bürgermeister Amend auch einen kleinen Check als Dank für die Beauftragung (auch weiterer Projekte in Riedstadt) und die sehr gute Zusammenarbeit überreichen.
Nach Angaben des Bürgermeisters sollen die Mittel für Spielgeräte auf dem Kinderspielplatz eingesetzt werde.

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Platz für 140 neue Häuser

Es darf gebaut werden: Am Samstag ist das Neubaugebiet Im Sand in Crumstadt freigegeben worden. Mit dabei bei waren (von links) Terramag-Geschäftsführer Ralf Trollmann, Projektleiter Werner Schäfer, Erste Stadträtin Erika Zettel, Fachbereichsleiter Bauen Hans Domes, Horst Feidner von der Kreissparkasse Groß-Gerau und Bürgermeister Werner Amend. Foto: Robert Heiler

Es darf gebaut werden: Am Samstag ist das Neubaugebiet Im Sand in Crumstadt freigegeben worden. Mit dabei bei waren (von links) Terramag-Geschäftsführer Ralf Trollmann, Projektleiter Werner Schäfer, Erste Stadträtin Erika Zettel, Fachbereichsleiter Bauen Hans Domes, Horst Feidner von der Kreissparkasse Groß-Gerau und Bürgermeister Werner Amend. Foto: Robert Heiler

QUELLE: echo-online (http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/riedstadt/Platz-fuer-140-neue-Haeuser;art1259,1887734)

Bauen: In Crumstadt das neue zehn Hektar große Wohnbaugebiet „Im Sand“ offiziell freigegeben – Straßen werden erst dann fertiggestellt, wenn die Gebäude weitgehend stehen

CRUMSTADT.
Auf gute Nachbarschaft konnte der eine oder andere anstoßen, auf den Baubeginn für das Eigenheim oder darauf, dass Staub und Lärm durch den Straßenbau erst einmal vorüber waren. Wer am Samstagvormittag an der Feier zur Freigabe des Neubaugebiets Im Sand teilnahm, hatte einen Grund zur Freude.
Projektleiter Werner Schäfer berichtete über die Fortschritte bei den Erschließungsarbeiten der am Ortsrand gelegenen 140 Baugrundstücke. Seine Firma, die Terramag GmbH in Hanau, ist mit Planung und Ausführung der Ver- und Entsorgung und des Straßenbaus samt Genehmigungsverfahren sowie der Vermarktung der erschlossenen Grundstücke betraut. Ab 1. Juni kann jeder künftige Eigenheimbesitzer mit dem Bau beginnen.
35 000 Kubikmeter Auffüllmaterial wurde in den Straßen eingebaut – mit der Menge könnte man fast sechs Hallenbäder füllen. Außerdem wurden nach Terramag-Angaben 2,5 Kilometer Kanal, 3,6 Kilometer Entwässerungsrinnen und 4,3 Kilometer Tiefborde verlegt sowie 150 Kanalanschluss-Schächte gesetzt.
Seit September 2010 waren die Arbeiten im Gang. Jessica und Richard Friedrich machten als Anwohner einiges mit. Doch trotz des Lärms – Richard Friedrich hat Nachtschicht – gefällt ihnen das Projekt. „Durch das neue Baugebiet wird es schöner sein als vorher“, hoffen sie und beklagen den alten Zustand mit Schmutz und Müll.
Insgesamt ist das Baugebiet zehn Hektar groß, davon sind 7,1 Hektar als für den Wohnbau ausgewiesen. Der Rest ist für Grünflächen und Verkehrswege. Letztere werden erst in drei bis vier Jahren als verkehrsberuhigte Zone mit Verbundpflaster endgültig fertig gestellt, wenn die Bauarbeiten auf den meisten Grundstücken abgeschlossen sind, erklärte Schäfer. Ein Scheck der Firma Terramag, überreicht von Geschäftsführer Ralf Trollmann, soll für die Möblierung des neuen Spielplatzes verwendet werden. Bürgermeister Werner Amend freute sich, dass endlich wieder ein Neubaugebiet in Crumstadt ausgewiesen wird, wünschte allen Bauherren viel Erfolg.
Frank Metzler und Sonja Niel, schon seit sieben Jahren Crumstädter, haben ganz konkrete Pläne: „Das Fertighaus kommt Ende Juli, spätestens am 1.November ziehen wir ein“, freut sich Frank Metzler und fügt hinzu: „Von allen Ortsteilen sind die Crumstädter die nettesten, sie feiern gern und sind locker.“ Das waren für das Paar Gründe genug, ihrem jetzigen Wohnort treu zu bleiben, außerdem schätzen sie die gute Infrastruktur.
Desislava und Andreas Breitenstein mit Julia (15 Monate) hatten sich 2010 ihr Wunschgrundstück gekauft. Das nahegelegene Naturschutzgebiet und die gute Verbindung zum Arbeitsplatz in Frankfurt gaben für sie den Ausschlag, ihren Wohnort Obertshausen bei Hanau gegen das Ried einzutauschen.
Auch Gerwin und Anita Isecke gehören zu den künftigen Eigenheimbesitzern. Noch wohnen sie in Hahn bei Pfungstadt, wollen nicht so weit von ihrer Familie wegziehen und schätzen die gute Verkehrsanbindung und Infrastruktur des Ortes. „In zehn Wochen soll es losgehen“, berichteten sie. Auch wenn Weihnachten vermutlich noch nicht im eigenen Haus gefeiert wird, Ostereier können Samuel (fünf Jahre) und Leticia (zehn Monate) wahrscheinlich schon im eigenen Garten suchen.

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