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Allen Unkenrufen zum Trotz gut entwickelt

Haupt- und Finanzausschuss diskutiert Entwicklung im Baugebiet Schleichenbach II – Etwas niedrigere Einnahmen

USINGEN (dh). „Die Zielvorgabe nicht ganz erreicht, und dennoch zufrieden“ – so bewertet Terramag-Geschäftsführer Ralf Trollmann die Entwicklung im Wohnbaugebiet Schleichenbach II im Haupt- und Finanzausschuss.

Im Finanzbericht des Entwicklungsträgers stehen an Einnahmen aus verkauften Grundstücken 1,377 Millionen Euro. Die Prognose für 2011 von Terramag lag bei 1,5 bis zwei Millionen Euro. Auch wenn die Zahl etwas niedriger ist, sei die Entwicklung dennoch positiv zu bewerten, versicherte Trollmann. In der Ist-Schätzung liege man bei nicht veränderten 20 Millionen Einnahmen. Damit werde nach wie vor mehr als eine „schwarze Null“ bei der Endabrechnung stehen. Denn die Stadt habe ein Recht darauf, über den Kaufpreis nicht nur auf die schwarze Null zu kommen, sondern mit Gewinn aus der Entwicklungsmaßnahme zu gehen.

Dass weit mehr als die Hälfte der kleineren Grundstücke für frei stehende Einfamilienhäuser verkauft wurden, zeige, dass diese Form von Häusern auf Grundstücken mit einer Größe 450 Quadratmetern von jungen Familien gesucht werde. Bei größeren Flächen, Reihenhäuser und Bauträger, werde der Verkauf schwieriger. Zumal ein Bauträger in Insolvenz gegangen sei und seine Grundstücke freigegeben habe. „Vielleicht macht es Sinn, über eine Umplanung baurechtlicher Art nachzudenken, das ist aber zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh“, sagte Trollmann.

Vier Millionen „Miese“

160 540 Euro habe man für die Förderung im Rahmen des energiebewussten Bauens ausgegeben. „Ein Segment, das sehr gut angenommen wird; eine Maßnahme, die Sinn macht und bei energiebewussten jungen Familien sehr gern in Anspruch genommen wird“, ließ der Terramag-Geschäftsführer wissen. Mit vier Millionen Euro sei man in den „Miesen“ – bei einer Zinsbelastung von insgesamt 595 000 Euro. Allerdings profitiere man von den derzeit sehr günstigen Zinsen, sowohl bei der Refinanzierung, als auch aufseiten der Käufer.

Trollmann ging noch einmal auf die Einnahmeseite ein: Für 1,377 Millionen Euro wurden Grundstücke verkauft. Die Vorgabe seien 1,5 bis zwei Millionen Euro gewesen. „Das ist uns nicht gelungen“, räumte er ein. Der Geschäftsführer nannte auch Gründe dafür. Im zweiten Halbjahr 2011 sei die Thematik „Kampfmittelräumdienst“ zum Schreckmoment für die Vermarktung geworden. Einige Interessenten hielten ihre Beurkundungen zurück, andere ihre Zahlungen. Einnahmen, die im ersten Halbjahr 2012 flossen. Aus der Thematik „Kampfmittel“ sei man mit einem „blauen Auge“ rausgekommen.

Nun gehe es mit der Vermarktung weiter. Und es sei festzustellen, dass die Nachfrage wieder anzieht. Im Immobilienbereich sei wieder mehr Bewegung – und wenn etwas nicht gehe, müsse man das Produkt optimieren.

Terramag gehe davon aus, dass eine Anzeige in überregionalen Medien „keinen Menschen dazu bringt, sich in Usingen für einen Bauplatz zu interessieren“. Dagegen sei das soziale Netzwerk alles anderes als ein „Hokuspokus“ sondern vielmehr ein unerlässlicher Baustein. Neue Immobilienportale seien Facebook, Xing und Twitter. Die Informationspolitik müsse ausschließen, dass ein Bauwilliger aus Versehen einen Bauplatz in Schmitten kauft, weil er nicht weiß, dass es in Usingen das Wohnbaugebiet Schleichenbach gibt, so Trollmann.

Bürgermeister Steffen Wernard (CDU) kündigte einen Internetauftritt an. Allerdings wolle man noch den Bereich Tourismus mit dem Waldzeltplatz in Eschbach und private Ferienwohnungen mit einbeziehen.

Noch 39 Grundstücke frei

Wolfgang Niedenhoff (FDP) wollte genauere Zahlen über verkaufte Grundstücke wissen. Von 79 000 Quadratmetern seien 37 000 verkauft. Mehrere der noch freien 39 Grundstücke (von 72 städtischen Grundstücken) seien reserviert, so Trollmann.

„Allen Unkenrufen zum Trotz hat sich Schleichenbach II sehr gut entwickelt. Wären wir nicht fünf Jahre zu spät auf den Markt gegangen, hätten wir diese Diskussion nicht“, stellte Jürgen Konieczny (FWG) fest. Die von den Grünen vorgeschlagene abschnittsweise Bebauung sei der größte Unsinn gewesen und wäre auch rein technisch von der Erschließung her nicht gegangen. Konieczny geht davon aus, dass mehr als die schwarze Null erreicht wird und sich das Baugebiet für die Stadt lohnt.

Den Bericht nehmen die Fraktionen als Einstiegmit in ihre Beratungen.

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Baugebiet in Erfelden freigegeben

Symbolische Eröffnung des Erfelder Baugebietes (v.l.n.r.: Ralf Trollmann, Geschäftsführer Terramag, Werner Schäfer, Projektleiter, Bürgermeister Werner Amend und Horst Feidner von der Kreissparkasse Groß-Gerau)

Symbolische Eröffnung des Erfelder Baugebietes (v.l.n.r.: Ralf Trollmann, Geschäftsführer Terramag, Werner Schäfer, Projektleiter, Bürgermeister Werner Amend und Horst Feidner von der Kreissparkasse Groß-Gerau)

Mit einem kleinen Fest wurde am vergangenen Samstag (17.) der 2. Bauabschnitt des
Neubaugebietes „Am gemeinen Löhchen“ im Nordosten des Riedstädter Stadtteils Erfelden
für die Bebauung freigegeben. Die Stadt und das zur Baulandumlegung, Erschließung und
Vermarktung beauftragte Unternehmen Firma Terramag Hanau hatten gemeinsam nach
Abschluss der Erschließungsarbeiten in die Hildegard-von-Bingen-Straße eingeladen. „Für
die neuen Grundstückseigentümer ist dies gewissermaßen der Startschuss für den Bau ihres
Eigenheims.“, erklärte Bürgermeister Werner Amend am Rande der Veranstaltung.
Der Projektleiter der Firma Terramag, Werner Schäfer, dankte zunächst allen an der
Erschließung des Baugebietes beteiligten Firmen sowie der städtischen Bauverwaltung und
den Stadtwerken für die gute Zusammenarbeit. Nach dem symbolischen Spatenstich im April
(wir haben berichtet) wurden die kompletten Bauarbeiten innerhalb von nur achteinhalb
Monaten abgewickelt. Dazu gehörten auch die Erneuerung der Abwasserkanäle in einem
Teilbereich der Wolfskehler Straße und der Endausbau der Goddelauer Straße. Über diese
beiden Wohnstraßen ist das Neubaugebiet verkehrstechnisch erschlossen. Das
Investitionsvolumen für die gesamte Baumaßnahme einschließlich des Endausbaus liegt
nach Angaben der Firma Terramag bei rund 2,6 Millionen Euro.
Bürgermeister Werner Amend zeigte sich erfreut über die gute Resonanz der Feierstunde und
dankte insbesondere den Anwohnern im ersten Bauabschnitt sowie der Zubringerstraßen für
die Geduld und das Verständnis während der Erschließungsmaßnahmen. Er hoffe auf eine
gute Nachbarschaft in dem Wohnquartier und sah in der Eröffnungsfeier auch eine gute
Möglichkeit, damit sich neue Nachbarn bereits vor dem Hausbau kennenlernen. Der Traum
vom eigenen Haus könne für die Grundstückseigentümer nun schnell Wirklichkeit werden.
Im zweiten Bauabschnitt des Wohngebietes entstanden durch die Umlegung insgesamt
vierzig Bauplätze. Von den 39 Bauflächen, die im Besitz der Stadt Riedstadt sind, sind
bereits 16 veräußert. Weitere Interessenten haben bereits Bauplätze reserviert oder stehen in
Kaufverhandlungen mit dem Projektentwickler. Die Bodenpreise liegen je nach Lage der
Grundstücke zwischen 230 und 240 Euro pro Quadratmeter. Auf der Internetseite
www.wunschgrundstueck.de können Interessierte das Baugebiet erkunden und vielfältige
Informationen zum Flächenzuschnitt und ihrer nach dem Bebauungsplan möglichen
Ausnutzung erfahren.

Alle Bauplatzkäufer und Grundstückseigentümer, die Anwohner der Hildegard-von-Bingen-
Straße und eines Teilbereiches der Wolfskehler Straße sowie Vertreter der
Versorgungsunternehmen, der Kreissparkasse Groß-Gerau als finanzierende Bank oder der
beteiligten Firmen waren anschließend an die symbolische Freigabe des Baugebietes zu
einem Imbiss in die SKG-Halle eingeladen.
Auch wenn gleich im neuen Jahr die Bauaktivitäten der neuen Bauherren im zweiten
Bauabschnitt zunehmen werden, soll das Wachstumspotenzial Erfeldens damit noch nicht zu
Ende sein. Ein etwa fünf Hektar großer dritter Bauschnitt wird sich östlich der Goddelauer
Straße Richtung Ortsrand und Bundesstraße 44 an den ersten Bauabschnitt anschließen.
Schon jetzt ist dort ein Lärmschutzwall sichtbar, der das Wohngebiet später einmal von der
B44 abschotten soll. Dort wurde bereits der Abraumboden aus dem 2. Bauabschnitt gelagert.
Mit der Muttererde aus dem dritten Abschnitt wird er später einmal seine geplante Höhe und
Ausdehnung bekommen. Nach den Erfahrungen der Stadt wird die Realisierung des dritten
Bauabschnittes allerdings noch etwa ein bis zwei Jahre dauern. Derzeit sind die
Planunterlagen offengelegt und die Baulandumlegung in der Vorbereitung.

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wunschgrundstück.de präsentiert KIP auf der EXPO REAL

Auch dieses Jahr waren wir wieder auf der Messe EXPO REAL und haben hier dieses Jahr den Entscheidern aus Kommunen und der Immobilienwirtschaft unser neues Produkt KIP – das kommunale Immobilienportal – vorgestellt.

KIP – das kommunale Immobilienportal

KIP ist ein Immobilienportal, das wir für alle Städte, Gemeinden und Wirtschaftsförderungen in Deutschland entwickelt haben. Mit KIP können diese den kompletten Immobilienmarkt in einem eigenen Portal abbilden. Denn KIP bietet die Möglichkeit kommunale, gewerbliche und private Angebote zu präsentieren.
Neben Häusern, Wohnungen, Grundstücken, sowie Gewerbeimmobilien bietet KIP sogar die Darstellung ganzer Baugebiete. Diese umfassende Funktionalität macht KIP zum idealen Standortmarketing-Instrument für Kommunen.
KIP ist ein wichtiger Bestandteil des Bürgerservice. So können sich bspw. Interessenten einen kompletten Überblick über die zur Verfügung stehenden freien Immobilien in einem Ort verschaffen, ohne dabei mühselig verschiedenen Portale durchsuchen zu müssen. Und auch Gewerbetreibende, die ein neues Büro suchen oder ein Grundstück erwerben möchten, finden hier neben den Angeboten alle wichtigen Daten. So können sie z. B. einfach und mit nur einem Klick Standortfaktoren, Steuerhebesätze oder Infrastrukturdaten abrufen.

KIP im Interesse von gewerblichen Anbietern

Auch bei gewerblichen Anbietern von Immobilien haben wir auf der EXPO REAL über KIP gesprochen. Sie sind begeistert von der Möglichkeit ihre Objekte auf der kommunalen Internetpräsenz der Kommune platzieren zu können. Denn auch sie wissen, dass viele potentielle Neubürger und Investoren sich auf der kommunalen Webseite einen ersten Eindruck verschaffen und informieren.

Unser Highlight: Ein gut besuchter Vortrag über KIP

Auf der EXPO REAL hatten wir zudem auch die Möglichkeit einen Vortag über KIP zu halten. Unterstützt wurden wir dabei vom Direktor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, Heiko Kasseckert, der KIP „als ein sehr nützliches Werkzeug für Kommunen in der Metropolregion betrachtet, um ihre Flächen zielgenauer zu vermarkten und gleichzeitig neue Immobilienpotentiale zu heben.“
Der Höhepunkt des Vortrags war der abschließende Startschuss für KIP, Gemeinsam mit Babenhausens Bürgermeisterin Gabriele Coutandin, Steffen Breitbarth von der Hessischen Landgesellschaft mbH und Ralf Trollmann von der Terramag GmbH, sowie Heiko Kasseckert, Direktor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, hat wunschgrundstück-Geschäftsführer Bo Nintzel auf den großen Startknopf gedrückt und somit KIP offiziell allen deutschen Kommunen zur Verfügung gestellt.

Den Vortrag auf Youttube ansehen:

Mehr Informationen zum kommunalen Immobilienportal unter: www.kommunale-immobilienportale.de
KIPs die online sind:www.kip-hessen.de

Über die EXPO REAL
Die EXPO REAL ist die Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen. Sie findet seit 1998 jedes Jahr im Oktober in München statt und ist die größte B2B-Messe für Gewerbeimmobilien in Europa.
Auf 64.000 Quadratmetern präsentieren 1.610 Aussteller ihr Angebot rund um die Gewerbeimmobilie. Die Teilnehmer der EXPO REAL bilden das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab: Projektentwickler und Projektmanager, Investoren und Finanzierer, Berater und Vermittler, Architekten und Planer, Corporate Real Estate Manager und Expansionsleiter sowie Wirtschaftsregionen und Städte.

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Neues Wohngebiet am Anglerweg

Quelle: Gerauer Echo: http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/biebesheim/Neues-Wohngebiet-am-Anglerweg;art2228,1878676

Gemeindeparlament: Biebesheim beschließt Bebauungsplanentwurf für „Anglerweg III“ – Grüne lehnen als einzige ab
BIEBESHEIM.

Am südwestlichen Ortsrand, zwischen Anglerweg und Danziger Straße, soll ein 2,8 Hektar großes Neubaugebiet entstehen. Der Vorentwurf des Bebauungsplans „Anglerweg III“ ist im Ausschuss Bau, Umwelt und Soziales (BUS) vorgestellt worden. Er sieht Einzel- und Doppelhäuser sowie Hausgruppen vor. Wie Planer Jörn Adler erläuterte, soll sich die Bebauung harmonisch ans Wohngebiet „Anglerweg II“ anfügen.
Durch das Neubauareal solle eine vom Anglerweg bis zur Danziger Straße reichende Erschließungsstraße führen. Um den Verkehr abzubremsen, seien Verschwenkungen mit Grünanlagen geplant: „Es soll ja keine Rennstrecke entstehen.“ Mindestens 30 Prozent der Freiflächen seien mit standortgerechten Laubgehölzen zu bepflanzen. Adler wies darauf hin, dass in dem Gebiet das ehemalige Betriebsgelände einer Baufirma liegt, das einer Bodensanierung bedürfe. Denn eine umwelttechnische Untersuchung habe dort Altlasten festgestellt. Die Gemeindevertretung beschloss am Dienstagabend eine gemeindliche Bürgschaft von 2,5 Millionen Euro, mit der die Entwicklung des Neubaugebiets durch die Firma Terramag abgesichert wird. SPD, CDU und Freie Wähler (FWB) votierten dafür, die Grünen dagegen.

Ursula Hammann (Grüne) wies auf die demografische Entwicklung hin, die in den nächsten Jahrzehnten eine schrumpfende Bevölkerungszahl erwarten lasse. Diesem Weniger an Einwohnern stünde mit dem Neubaugebiet ein Mehr an Infrastruktur gegenüber. Zu bedenken sei außerdem der Flächenverbrauch: Statt weniger Flächen zu versiegeln, wie es nötig wäre, würden allerorten Neubaugebiete ausgewiesen.
Da sich die Biebesheimer Grünen aber im Klaren seien, mit ihrer Haltung zum „Anglerweg III“ in der Gemeindevertretung allein dazustehen, wollten sie wenigstens erreichen, dass das Projekt so ökologisch wie möglich gebaut werde. In einem von niemandem außer ihnen selbst gestützten Änderungsantrag forderten die Grünen eine auf die Nutzung von Solarenergie auszulegende Dachausrichtung. Auch die Verwertung und Versickerung von Niederschlagswasser sei vorzugeben. Und die Straßen sollten mit photokatalytischem Pflaster hergestellt werden, das die Stickoxid-Konzentration in der Luft reduziere.
Besonderen Wert legen die Grünen aber auf die Forderung, die Häuser im Passivhausstandard zu bauen. Hammann warb im Parlament für diese moderne Bauform, die den Energieverbrauch minimiere. Im Streben nach der Energiewende könnten so auch die Kommunen die Weichen stellen. Dazu sagte Hans-Georg Krings (SPD): „Ich finde es falsch, den Bürgern die Energiewende einfach überzustülpen.“ Solches Engagement müsse der Bauherr mit tragen. Krings stellte außerdem Hammanns Aussage in Frage, dass ein Passivhaus kaum teurer sei als ein herkömmliches Haus. Die Gemeinde, so der SPD-Politiker, müsse bezahlbares Bauen ermöglichen. Denn gerade wegen des demografischen Wandels müsse die Kommune ein Interesse daran haben, dass sich junge Familien in Biebesheim ansiedeln. Dies geschehe aber nicht, wenn schon der Hausbau eine unüberwindbare finanzielle Hürde darstelle.

Ursula Hammann entgegnete, die Baukosten für ein Passivhaus seien nachweisbar. Sie forderte Krings auf, seine Behauptung zu belegen. Ein simples „Das glauben wir nicht“ von der SPD sei nicht akzeptabel.
Für die CDU erklärte sich Thomas Krause zwar grundsätzlich einverstanden mit dem Passivhausstandard, „aber mich stört die Verpflichtung daran“. Man solle empfehlen, nicht befehlen. Zeige man Bauwilligen die Vorzüge der Passivhaus-Technologie auf, sei es sehr gut möglich, dass sie sich freiwillig dafür entschieden.
Mechthild Geier (Freie Wähler) nannte diese Möglichkeit, sich selbst entscheiden zu können, einen begrüßenswerten, demokratischen Prozess. Sie hält das Neubaugebiet für notwendig. Sie berichtete von einigen jungen Familien, die in Biebesheim keinen Bauplatz gefunden hätten: „Sie haben sich dann in Gernsheim niedergelassen.“
Ursula Hammann hält Freiwilligkeit für keine erfolgversprechende Option, dafür gebe es vielerorts Beispiele. Die Kommune müsse eine klare Richtung vorgeben. Isolde Willius (Grüne) zog den Vergleich zur Einführung des Sicherheitsgurts. „Wer den Gurt damals anlegte, tat das in der Regel nicht freiwillig, sondern weil er’s musste.“

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Terramag GmbH erhält Aufträge zur Stadtentwicklung in Riedstadt

Bürgermeister und Geschäftsführer unterzeichnen Vertrag zur Weiterentwicklung des Wohnbaugebietes „Am gemeinen Löhchen“ / Terramag übernimmt Bodenmanagement, Erschließung und Vermarktung / Treuhänderische Projektabwicklung
Hanau/Riedstadt, 4. März 2010 – Die hessische Gemeinde Riedstadt wächst:
Im Ortsteil Erfelden wird bald der zweite Bauabschnitt des neuen Wohnbaugebiets „Am gemeinen Löhchen“ erschlossen. Ein dritter Bauabschnitt wird in naher Zukunft folgen. Den Auftrag für die Baugebietserschließung erteilte die Gemeinde der Terramag GmbH. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten jetzt Bürgermeister Gerald Kummer, die erste Stadträtin Erika Zettel und Ralf Trollmann, Geschäftsführer Terramag. Das Hanauer Unternehmen ist auf kommunale Baulandentwicklung spezialisiert und wird die beiden Projekte treuhänderisch finanzieren und abwickeln.
Zwei Bauabschnitte stehen imWohnbaugebiet „Am gemeinen Löhchen“ in Riedstadt-Erfelden zur Entwicklung an. Der zweite Bauabschnitt schließt die Lücke zwischen dem teilweise schon bebauten ersten Abschnitt und der bereits vorhandenen, älteren Wohnbebauung an derWolfskehler Straße. Waren hier nach einem Bebauungsplan aus dem Jahr 2003 ursprünglich Reihenhausgrundstücke vorgesehen, sollen nun, angepasst an die in den vergangenen Jahren erfolgten Veränderungen am Grundstücksmarkt, überwiegend Bauplätze für Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen. Bei der Modifikation des Bebauungsplans fungiert die Terramag GmbH als Projektsteuerer und wird nach der Planänderung voraussichtlich noch in diesem Jahr mit den Erschließungsarbeiten beginnen. Dabei wird sich Terramag auch um die Vermarktung der Grundstücke kümmern: Die erschlossenen Bauplätze werden in das Immobilien-Internetportal wunschgrundstück.de integriert. Das Portal ist Deutschlands größter Anbieter für kommunales Bauland und gehört zum Unternehmensverbund Terragroup. Mitte 2011 können die ausgewiesenen Liegenschaften dann bebaut werden. Der zweite Bauabschnitt umfasst eine Fläche von 2,5 Hektar, für die rund 40 Bauplätze mit Grundstücksgrößen von 400 bis 500 Quadratmetern geplant sind.
In einem dritten, rund 4,6 Hektar großen Bauabschnitt, könnten 90 bis 100 neue Bauplätze entstehen. Hier liegt noch kein Bebauungsplan vor; die Terramag wird das erforderliche Umlegungsverfahren federführend leiten. Nach Abschluss des Verfahrens könnten im Jahr 2011 die Erschließungsarbeiten beginnen, mit denen
Terramag ebenfalls beauftragt ist. Auch für dieses Gebiet wird das Unternehmen die anschließende Vermarktung betreiben.

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Neue Heimat für 40 Familien

Das Foto vom Spatenstich zeigt (von links) Erste Stadträtin Erika Zettel, Bürgermeister Werner Amend, Terramag-Projektleiter Werner Schäfer, Lutz Küllmer (Geschäftsführer der Kolb & Küllmer Ingenieurgesellschaft), Terramag-Geschäftsführer Ralf Trollmann, Horst Feidner von der finanzierenden Kreissparkasse Groß-Gerau und den Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Umweltplanung im Riedstädter Rathaus, Hans Domes.

Das Foto vom Spatenstich zeigt (von links) Erste Stadträtin Erika Zettel, Bürgermeister Werner Amend, Terramag-Projektleiter Werner Schäfer, Lutz Küllmer (Geschäftsführer der Kolb & Küllmer Ingenieurgesellschaft), Terramag-Geschäftsführer Ralf Trollmann, Horst Feidner von der finanzierenden Kreissparkasse Groß-Gerau und den Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Umweltplanung im Riedstädter Rathaus, Hans Domes.


Am vergangenen Freitag (15.) fand im Nordosten des Riedstädter Stadtteils Erfelden der Baubeginn des zweiten Bauabschnitts im Neubaugebiet „Im gemeinen Löhchen“ statt. Zum symbolischen Spatenstich kam Bürgermeister Werner Amend mit Mitgliedern des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung, Vertretern der beauftragten Entwicklungsgesellschaft sowie an der Erschließung beteiligten Firmen zusammen. Der Bauabschnitt liegt im Carree zwischen Wolfskehler Straße und der verlängerten August-Bebel-Straße und verbindet somit den ersten Bauabschnitt mit der Ortsbebauung in nordöstliche Richtung. Mit der Grundstücksentwicklung hat die Stadt die Hanauer Firma
Terramag beauftragt, die auch bereits äußerst erfolgreich bei der Erschließung und Vermarktung des neuen Wohngebietes in Crumstadt „Im Sand“ befasst ist. Schon seit einigen Tagen sind auf dem Gelände große Bagger bei der Arbeit, um die Erschließungsstraßen aufzufüllen, damit sie das Niveau der Straßen im ersten Bauabschnitt
erhalten. Darüber hinaus werden rund 900 Meter Abwasserkanal verlegt und 40 Kanalhausanschlüsse gebaut. Das Areal hat eine Gesamtgröße von rund 2,6 Hektar, wovon etwa 1,7 Hektar für Wohnbebauung und 0,9 Hektar für öffentliche Verkehrs- und Grünflächen entfallen. Die Grundstücksentwickler rechnen mit einem Auftragsvolumen von
rund drei Millionen Euro. In diesen Kosten sind auch eine Kanalssanierung in der Wolfskehler Straße und der Ausbau der Goddelauer Straße enthalten. Nach den Plänen der Firma Terramag und der Stadt sollen sämtliche Erschließungsarbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Im Frühjahr 2012 können dann 40 Einfamilienhäuser entstehen, wie Projektleiter Werner Schäfer von Terramag erläutert. Die Grundstückspreise liegen nach einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zwischen 230 und 240 Euro. Ab Juni können Bauinteressenten unter www.wunschgrundstueck.de das Baugebiet erkunden und ein Grundstück reservieren.
Außerdem sind dann unter dieser Adresse auch Angaben zum Grundstück, wie Länge und Breite, Fläche, Ausnutzung, Bebauungsplan. finden.
Noch ohne zeitliche Perspektive ist die Erschließung des dritten Bauabschnittes, der sich über etwa fünf Hektar östlich der Goddelauer Straße Richtung Ortsrand erstrecken wird. Im Zuge dieses Bauabschnittes ist auch die Errichtung eines Lärmschutzwalls zur B44 hin eingeplant und im Bebauungsplan vorgesehen.

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Terramag erschließt Anglerweg III

Der Erschließungsvertrag für das Baugebiet „Anglerweg III“ zwischen der Gemeinde Biebesheim und dem Hanauer Grundstücksentwickler Terramag ist am Freitagvormittag im Rathaus von Bürgermeister Thomas Schell (rechts) und Erstem Beigeordneten Günter Müller (Zweiter von rechts) sowie von Terramag-Gesellschafter Ralf Trollmann (Mitte) unterzeichnet worden. Bei der Unterzeichnung waren auch Projektleiter Werner Schäfer (links) und Seniorchef Herbert Müller dabei. Foto: Robert Heiler

Der Erschließungsvertrag für das Baugebiet „Anglerweg III“ zwischen der Gemeinde Biebesheim und dem Hanauer Grundstücksentwickler Terramag ist am Freitagvormittag im Rathaus von Bürgermeister Thomas Schell (rechts) und Erstem Beigeordneten Günter Müller (Zweiter von rechts) sowie von Terramag-Gesellschafter Ralf Trollmann (Mitte) unterzeichnet worden. Bei der Unterzeichnung waren auch Projektleiter Werner Schäfer (links) und Seniorchef Herbert Müller dabei. Foto: Robert Heiler

Der Hanauer Grundstücksentwickler Terramag erschließt und vermarktet das neue Biebesheimer Baugebiet “Anglerweg III”. Den Vertrag dafür haben am Freitagvormittag Bürgermeister Thomas Schell und Erster Beigeordneter Günter Müller für die Gemeinde sowie Terramag-Gesellschafter Ralf Trollmann und der Seniorchef des Hanauer Unternehmens, Herbert Müller, unterzeichnet.
Auf rund 2,6 Hektar auf dem ehemaligen Krombholz-Gelände und einigen dahinterliegenden Äckern sollen rund 38 Bauplätze für Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Die Grundstücke werden zwischen 350 und 600 Quadratmeter groß. Die Erschließungskosten, finanziert aus einem Treuhandkonto außerhalb des Gemeindehaushaltes, sind von Terramag mit rund 1,5 Millionen Euro veranschlagt, in denen allerdings nicht der Abriss und die Sanierung des Krombholz-Geländes enthalten sind.
Der Hanauer Grundstücksentwicklers strebt bis Ende 2011 einen rechtskräftigen Bebauungsplan an. Abbruch- und Sanierungsmaßnahmen sollen bis dahin ebenso abgeschlossen sein wie das Baulandumlegungsverfahren – das Gelände gehört fünf Grundstückseigentümern. Ab Frühjahr 2012 sollen dann die Erschließungsarbeiten laufen. Spatenstich für die ersten Wohnhäuser könnte im Sommer oder Herbst 2012 sein.

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Ein Eldorado für viele kleine Piraten

Am Samstagvormittag wurden viele kleine Menschen mit Augenklappen im Neubaugebiet „An der Weißmühle“ in Gundernhausen gesichtet. Sie alle waren Piraten, die erstmals in der „Piratenbucht“ landeten. Nachdem die Bürgermeisterin Christel Sprößler zusammen mit „Ehrenpiratin“ und Namensgeberin der „Piratenbucht“ Leonie Haas (9) das Band durchschnitten und den neuen Motto-Spielplatz so offiziell seiner Bestimmung übergeben hatte, ergriffen die Kleinen im Nu von dem 1.500 Quadratmeter großen Areal an der Elisabeth-Selbert-Straße (Ecke Alter Darmstädter Weg) Besitz.

Schon im Vorfeld der Spielplatzeröffnung hatten sie kräftig mit Hand angelegt, um „ihr“ neues Domizil noch schöner zu machen. Der Baulandentwickler Terramag GmbH, der im Unternehmensverbund mit dem Bauland- und Immobilienportal wunschgrundstück.de das Baugebiet „An der Weißmühle“ entwickelt, hatte an die Roßdorfer Kindergärten drei Meter lange Kunststoffplanen verteilt. Diese Planen durften die Jungen und Mädchen bemalen. Die bunten Kunstwerke der Gemeindekindergärten „Abenteuerland“ und „Regenbogen“ sowie des AWO-Kindergartens „Villa Kunterbunt“ wurden am Einweihungstag am Spielplatzzaun aufgehängt und sind jetzt nicht nur Sicht- und Windschutz, sondern auch attraktiver Blickfang.

„Einäugige“ Piraten unterwegs
Die Terramag GmbH hatte die Kinder extra für den Tag der Spielplatzeröffnung zusammen mit der Sparkasse Dieburg mit Augenklappen ausgestattet, die für das perfekte Piraten-Outfit sorgten. Das Hanauer Unternehmen kümmerte sich auch um einen versteckten Piratenschatz, den die Jungen und Mädchen heben durften. Wer einer Geschichte über das versunkene Piratenschiff aufmerksam zuhörte, für den war es dann kein Problem, die Schatztruhe mit den Süßigkeiten aufzustöbern.

Da das Setzen eines Segels und das Heben eines Schatzes hungrig macht, war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Nach den Eröffnungsreden der Bürgermeisterin, des Fachbereichsleiters Bauen und Umwelt, Josef Trägner, und des zuständigen Projektleiters der Terramag, Bo Nintzel, gab es für Groß und Klein Getränke und Würstchen. Während der Nachwuchs das gestrandete Piratenschiff und den Leuchtturm mit der Röhrenrutsche entdeckte, das Piratenkarussell bevölkerte, den Balancierparcours meisterte und Sandburgen entstehen ließ, konnten es sich die Eltern an Biergarnituren gemütlich machen. Die ganz Kleinen waren von dem Sandkutter mit Rutsche und von der Babyschaukel begeistert. Übrigens ist bei der Verwirklichung der „Piratenbucht“ auch an die Eltern gedacht worden. Für sie wurden zwei Erwachsenen-Spielgeräte installiert, die die Sparkasse Dieburg sponserte. Diese hatte zur Eröffnung auch eine Torwand aufgestellt, an der sich die älteren Kinder eifrig versuchten. Die Schützen konnten sich allesamt über kleine Gewinne freuen. Bei so vielen Attraktionen verging die Zeit für den Nachwuchs viel zu schnell, und so mancher Sprössling verließ den neuen Spielplatz am Samstag mit einem weinenden Auge.

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