26.05.2008 Frankfurter Neue Presse - Im Juni kommen die Bauherren
Usingen - „Wir möchten Ihnen symbolisch etwas zurückgeben“, sagte Ralf Trollmann, Geschäftsführer der Terramag, am Samstagvormittag anlässlich des Schleichenbach-Festes an der Einfahrt des Baugebietes. Bauherren konnten an diesem Tag zwar noch keinen Grundstein legen, sich dafür aber schon mal Steine, Wände, Beläge, Schalter, Finanzierung und alles, was noch zum Hausbau dazu gehört, ansehen. Die Stadt präsentierte sich außerdem mit neuen Broschüren und Plänen.

Der Aktionstag der Firma Terramag glich einer kleinen Gewerbeschau, bei der sich überwiegend Firmen aus Usingen, Neu-Anspach, Wehrheim, Weilrod und Grävenwiesbach, aber auch aus der etwas weiteren Umgebung mit vorstellten. Das Fest zum Ende der Erschließungsarbeiten war übrigens auch das Ende der „Woche der Sonne“, und so verwunderte es natürlich nicht, dass eine Seitenstraße ganz dem Thema Energie gewidmet war. Ein durchaus interessantes Thema, gerade für diejenigen, die sich mit Hausbau oder auch Umbau befassen. Doch die Zahl der tatsächlichen Häuslebauer blieb einigermaßen überschaubar.

Dafür fand sich zahlreiche Politprominenz zum Fest ein und wagte mit dem „Lift“ von Dachdeckermeister Fred Feustel auch mal einen Blick über den Tellerrand hinaus. „Das ist ein herrlicher Blick“, stellte der aus der Nachbarstadt stammende Landtagsabgeordnete Holger Bellino (CDU) fest und nahm Neu-Anspach ins Visier. Andere Besucher sahen noch ein wenig weiter, nämlich zum Feldberg, dessen malerische Landschaft eine schöne Aussicht für die Grundstückseigentümer bietet. Bürgermeister Matthias Drexelius (CDU) dankte nicht nur für die zügigen Arbeiten, sondern vor allem den Ausstellern für ihre Präsenz. Dass man „einige Wochen vor der geplanten Zeit“ liege, verdanke die Firma Terramag vor allen Dingen der guten Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Bürgermeister, der persönlich an jeder Planungssitzung teilgenommen hatte, wie Thomas Müller, ebenfalls Geschäftsführer der Terramag, betonte.

Vor allem die Firma Bickhardt, die ihre großen Bagger am Eingangsbereich positioniert hatte, sei mit dafür verantwortlich gewesen, dass man noch schneller mit den Erschließungsarbeiten fertig geworden sei als geplant. „Wundern Sie sich nicht, wenn Sie demnächst den ein oder anderen Arbeiter als Neubürger hier begrüßen können“, sagte Müller, der den besonderen Charme des Baugebietes betonte. Rund sechs Millionen Euro wurden in die Entwicklung investiert, und bis auf wenige Arbeiten ist alles fertig. Ab Ende Juni könnten dann die ersten Bauherren die Regie übernehmen. Enttäuscht zeigten sich die Kinder, dass das angekündigte Baggerfahren aus Sicherheitgründen doch abgesagt worden war. Dafür bot das Spielmobil jede Menge Unterhaltung, und die beiden Fördervereine der Christian-Wirth-Schule sowie der Astrid-Lindgren-Schule verkauften Speisen und Getränke.

Übrigens, derzeit sind 22 Grundstücke verkauft, 44 reserviert und noch 50 frei. Weitere Infos gibt’s im Internet unter www.wunschgrundstueck.de.

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